November 2020 - Koblenzer Hochschulpreis der Wirtschafts- und Wissenschaftsallianz Region Koblenz e.V. 2020: Acht hervorragende Abschlussarbeiten ausgezeichnet.

Die Wirtschafts- und Wissenschaftsallianz Region Koblenz e.V. (WWA) vergibt jährlich den Koblenzer Hochschulpreis, um junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ideell und finanziell zu unterstützen. Statt live im Koblenzer Rathaussaal freuen sich die Preisträger online über die besondere Auszeichnung. In eigens produzierten Podcasts werden acht Absolventinnen und Absolventen der Koblenzer Hochschulen und ihre erfolgreichen Arbeiten vorgestellt. Die Preisgelder in Höhe von insgesamt 20.000 € werden von der Sparkasse Koblenz, der Kreissparkasse Mayen, der Kreissparkasse Rhein-Hunsrück sowie der Sparkasse Westerwald-Sieg gestiftet.

16. Juli 2020 - Konzepte von Wissenschaft und Wirtschaft sollen Uni-Standort Koblenz stärken – Profil schärfen und Finanzierung dauerhaft sichern

Die WWA Region Koblenz e.V., die Universität Koblenz-Landau und die Hochschule Koblenz haben gemeinsam mit regionalen Akteuren wie CompuGroup Medical, Debeka, IHK Koblenz und Handwerkskammer Koblenz sowie der Bundesanstalt für Gewässerkunde ein Konzept erarbeitet, das den Hochschulstandort Koblenz nachhaltig stärken, sogar ausbauen soll. Dabei stehen die Bereiche Informatik, E-Health und Gewässerkunde im Fokus.


Weitere Informationen und die Konzepte finden Sie hier:
18. Dezember 2019 - IT-Absolventen der Uni Koblenz als Fachkräfte weiter gefragt

Der Bedarf an Informatikabsolventen der Universität Koblenz ist bei den hiesigen Unternehmen weiterhin groß. Das ergibt eine gemeinsame Studie der Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz und der Wirtschafts- und Wissenschaftsallianz (WWA) Region Koblenz. Anlass der Befragung war der Trennungsbeschluss der Universität Koblenz-Landau im Spätsommer. Die Studie sollte ein Stimmungsbild unter den befragten Betrieben erzeugen und einen Eindruck davon vermitteln, welche Bedarfe die Wirtschaft an die Hochschullandschaft der Region hat.„Die Umfrage zeigt deutlich, dass ein großer Bedarf der Unternehmen an Absolventen aus den Fachbereichen der Informatik besteht. Den Betrieben ist es wichtig, dass die Landesregierung diesen dauerhaft unterstützt und ausbaut. Dafür müssen natürlich auch entsprechende finanzielle Mittel bereitstehen“, so Susanne Szczesny-Oßing, Präsidentin der IHK Koblenz.

Mehr als 170-mal wurde von den befragten 200 Unternehmen ein Bedarf an Absolventen von Informatikstudiengängen angegeben. Bei 64 Prozent wird das Themenfeld Informatik auch in Zukunft im Unternehmen gefragt sein. „Daraus folgt: Eine zukunftsfähige eigenständige Universität Koblenz muss in diesem Bereich leistungsfähig aufgestellt sein“, kommentiert Szczesny-Oßing.

„Die Umfrage zeigt auch, dass das Angebot des Campus Koblenz mit den Fachbereichen Naturwissenschaft und Informatik und das der Hochschule Koblenz mit ihren Ingenieurstudiengängen und der Betriebswirtschaft sich gut ergänzen. Das ist eine gute Grundlage, um – auch hochschulübergreifende – neue Angebote zu konzipieren“, kommentiert Professor Kristian Bosselmann-Cyran, Präsident der Hochschule Koblenz und Vorsitzender der Wirtschafts- und Wissenschaftsallianz Region Koblenz e.V.

Aktuelle debattiert wird auch, die Universität Koblenz um die Themen E-Health und Wasser beziehungsweise Wasserwirtschaft zu ergänzen. „Die Thematik Wasser und Wasserwirtschaft könnte durch die offizielle Kooperation von Universität und Hochschule mit in der Region Koblenz ansässigen wissenschaftlich ausgerichteten Institutionen und Behörden weiterentwickelt und verstärkt angeboten werden. Hier wurde bereits ein Letter of Intent von der Universität Koblenz-Landau, der Hochschule Koblenz und der Bundesanstalt für Gewässerkunde unterzeichnet“, erklärt Professor May-Britt Kallenrode, Präsidentin der Universität Koblenz-Landau. Die zusätzliche Ausrichtung auf das Thema E-Health habe aufgrund der zahlreichen Unternehmen und Einrichtungen in der Gesundheitswirtschaft in der Region Koblenz ebenfalls Potenzial.

Die Ergebnisse der Umfrage beruhen auf den Antworten von über 200 Unternehmen aus der gesamten IHK-Region, die mehr als 32.000 Mitarbeiter repräsentieren. Bei der Gestaltung der Umfrage wurde das Angebot des Universitätscampus Koblenz im Bereich der regulären Bachelor- und Masterstudiengänge zugrunde gelegt. Um die Anforderungen der Wirtschaft abzubilden, wurden vor allem Unternehmen aus den Wirtschaftszweigen Industrie und Informations- sowie Kommunikationstechnik befragt, die ein breites Einsatzfeld für Hochschulabsolventen in den Bereichen der Naturwissenschaften und der Informatik darstellen.Text...

3. Mai 2019 - Das kooperative Forschungskolleg CerMaProS startet mit einem Kick Off das Kompetenzaufbauprogramm

Im November letzten Jahres wählte das rheinland-pfälzische Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur das Verbundprojekt „Max-von-Laue Institute of Advanced Ceramic Material Properties Studies” der Universität Koblenz-Landau und der Hochschule Koblenz als eines von zwei förderwürdigen Forschungskollegs in Rheinland-Pfalz aus.

Als eine der wesentlichen Eckpunkte wurde nun der Start des Qualifizierungskonzepts für die Nachwuchswissenschaftler*innen vorbereitet.

Anfang April war es dann soweit: Das Leitungsgremium des kooperativen Forschungskollegs begrüßte sechs Doktorand*innen, die den Kern des Kollegs bilden, sowie sechs assoziierte Promovierende sowie betreuende Hochschullehrer*innen zu einer Kick Off-Veranstaltung. Im Vordergrund des Vormittags standen allgemeine Informationen zum kooperativen Kolleg und gegenseitiges Kennenlernen. Auch das zum Sommersemester 2019 beginnende Kompetenzaufbauprogramm für den wissenschaftlichen Nachwuchs, welches flankierend zur Dissertation absolviert wird, wurde vorgestellt und erläutert.

Das Kick Off markierte symbolisch den gemeinsamen Start der CerMaProS-Fellows in die künftige Erforschung und Weiterentwicklung verschiedener keramischer Werkstoffe in den Bereichen Hochtemperaturanwendungen, Biowerkstoffe, Funktionalwerkstoffe sowie moderne Fertigungs- und Analysentechniken.

12. Februar 2019 - Die Wirtschafts- und Wissenschaftsallianz Koblenz begrüßt die Entscheidung der rheinland-pfälzischen Landesregierung zur Neustrukturierung der Universität Koblenz-Landau

Eine künftig eigenständige Universität Koblenz bietet die große Chance für das nördliche Rheinland-Pfalz, zusätzliche Studienangebote zu schaffen und damit auch vermehrt überregional Studierende für den hiesigen Hochschulstandort zu interessieren.

Aufgabe ist nunmehr, das Zeitfenster bis 2022 in einem gemeinsamen Dialog zwischen der Wirtschaft in der Region und den zahlreichen auch im näheren Umfeld angesiedelten Hochschulen für die Erstellung eines in die Zukunft weisenden Konzeptes zu nutzen. Dieses sollte wesentliche thematische Schwerpunkte enthalten und sowohl wissenschaftlich wichtige Themen adressieren, wie auch die Bedarfe der Wirtschaft in der Zukunft im Blick haben. Die WWA bietet an, als Dialog-Partner der regionalen Politik und in der Landespolitik einen wesentlichen und abgestimmten Beitrag zu leisten. Somit kann es gelingen, die konzeptionelle und fachlich wissenschaftliche Weiterentwicklung einer künftigen Universität Koblenz engagiert zu begleiten und umzusetzen. Die genannten möglichen Themen – E-Health und das Schwerpunkthema Wasser – können aus Sicht der WWA ein interessanter Auftakt für derartige Gespräche sein.